Eines der niveauvollsten Alben zwischen Death- und Black Metal des Jahres 2025 stammt von LYCHGATE. Mehr als fünf Jahre nach der großartigen EP „Also sprach Futura“ veröffentlicht die Londoner Formation „Precipice“, ein durch und durch pessimistisch-philosophisches Werk, das den literarischen Modernismus mit dem extremen Metal der späten Neunziger und frühen Zweitausender in atemberaubender Intensität niveauvoll und atmosphärisch verbindet. Kein Wunder, dass Bandchef Vortigern eloquent und smart auf unsere Fragen antwortet.
Ein Gegenentwurf zu „Black Noise“: BONG-RA experimentieren auf „Esoterik“ mit Industrial, und schrecken dabei nicht vor Drones und Darkjazz zurück. Ein schwer zu knackende Nuss, selbst für hartgesottene Hörer*innen.
The future from before is now! LYCHGATE sezieren frühe Dystopien und die aktuelle Welt auf ihrem vierten Album „Precipice“ mit atemberaubender Intensität.
Brennende Herzen im Angesicht des kanalisierten Wahnsinns. MARTRÖÐs Debütalbum „Draumsýnir Eldsins“ hält trotz abgespeckter Besetzung das, was die EP „Transmutation Of Wounds“ versprach.
Wenn die Himmel sich öffnen: BLUT AUS NORDs sechzehntes Album „Ethereal Horizons“ erzählt von der Gewalt der Genese, dem Ausgeliefertsein angesichts der unbeschreiblichen Größe da draußen und warum das alles letztlich egal ist.
Über Unbeugsamkeit trotz uralter Wunden: MÜTTERLEINs drittes Album „Amidst The Flames“ ist ein Mahnmal, das aktueller kaum sein könnte – und musikalisch vielschichtig und tief.